Chris und die Palis

Hm. Chris hat wirklich Pech: Erst muss er wegen ner Bombendrohung seinen Macchiato im Keller des Caf? Naman einnehmen, dann will er unbedingt mit uns zusammen nach Hebron, was aber nicht klappt, weil dort die Haredim Randale schieben, einen Tag sp?ter treff ich ihn in Bethlehem in der Geburtskirche, wir nehmen uns ein Taxi zur?ck zum Grenz?bergang nach J'lem und als wir dort ankommen, st?rzt sich ein anderer Taxifahrer auf ihn und verlangt 50 Shekel: Mit dessen Taxi hatte Chris sich am Morgen in die Stadt bringen lassen und es war vereinbart worden, dass er mit dem selben Wagen wieder zur?ck fahren sollte. Allerdings war das Taxi nicht mehr da, als unser Pechvogel seine Besichtigungen absolviert hatte, deshalb hatte er sich mir angeschlossen. Weil Chris keine Lust auf grosses Palaver hat, gibt er dem lamentierenden Pali entnervt die 50 Shekel und wir k?nnen zur?ck nach Israel.
Jetzt hat er es geschafft, nach Nablus zu kommen. Aber auch hier ist ihm das Gl?ck nicht gewogen: Als er gerade in der Lobby eines Hotels ein angeregtes Gespr?ch mit zwei Palis f?hrt, kommen zwei vermummte, bis an dei Z?hne bewaffnete Irre hereingest?rmt, schnappen sich Chris und verschleppen ihn. Immerhin sind bis zu seiner 'Befreiung' durch die netten Jungs in Blau nur wenige Stunden vertrichen; jetzt hockt er in "Sicherungshaft" in Nablus. Wenigstens darf er per Telefon bescheid sagen, dass er so bald nicht nach Jerusalem zur?ck kommt ...

2.2.06 22:52

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


maddien (3.2.06 14:38)
Achim, ma ganz ehrlich... ich befürchte die ganze zeit schon, dass dir sone story passiert. pass ma blos uff, dassde dess ned doch noch hinkrigest...


exi / Website (3.2.06 18:23)
ööhm. also, im gegensatz zu chris veruch ich, mich bedeckt zu halten und mich ned ganz so dumm anzustellen. hat bis jetz ganz gut geklappt ...


maddien (5.2.06 21:58)
achim, ich wollt mit meinem kommentar keineswegs ausdrücken, dass ich glaube, dass du da trampeltiermäßig durch die gegen marodierst... sondern nur meine besorgnis, die einfach da ist, wenn ein guter freund in einem krisengebiet rumhängt... öhem, natülich nicht rumHÄNGT; sondern sich aufhält...

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